{"id":3464,"date":"2015-06-25T14:57:21","date_gmt":"2015-06-25T12:57:21","guid":{"rendered":"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/?p=3464"},"modified":"2015-06-25T14:57:21","modified_gmt":"2015-06-25T12:57:21","slug":"webfont-dienste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/webfont-dienste","title":{"rendered":"Webfont-Dienste im Test"},"content":{"rendered":"<p><strong>Webfont-Dienste<\/strong>: Bei der Textdarstellung mussten Webdesigner lange Zeit neidisch auf die gestalterischen M\u00f6glichkeiten der Drucker schauen. Es konnten damals nur Systemschriften wie Verdana, Arial oder Times New Roman benutzt werden, die der Browser zur Darstellung der Internetseite verwendete. Mit der Ver\u00f6ffentlichung von Safari 3.1 und dem Wiedereinf\u00fchren der @font-face-Regel, die es erm\u00f6glichte, Schriftarten auf einem Server zu hinterlegen und so in die Seite zu implementieren, a\u0308nderte sich das.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Webfont-Dienste.jpg\" alt=\"Webfont-Dienste\" width=\"800\" height=\"478\" class=\"alignleft size-full wp-image-3482\" srcset=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Webfont-Dienste.jpg 800w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Webfont-Dienste-300x179.jpg 300w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Webfont-Dienste-575x344.jpg 575w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Heutzutage ist es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, Fonts aus fast unersch\u00f6pflichen Katalogen bei z.B. Brass Fonts oder Fontshop herunterzuladen. Gegen Zahlung von Lizenzgeb\u00fchren k\u00f6nnen sie dann verwendet und in das aktuelle Projekt eingebunden werden.<\/p>\n<p>Die Idee hinter den Webfont-Diensten ist eine andere M\u00f6glichkeit. Die Schrift wird dabei vom Server des Webfont-Dienstes geladen und nicht vom eigenen Server. Voraussetzung daf\u00fcr ist eine durchg\u00e4ngige Erreichbarkeit der Server des Webfont-Anbieters, da sonst m\u00f6glicherweise nur eine Standard-Schriftart auf der Internetseite angezeigt wird. Ein besonderer Vorteile der <strong>Webfont-Dienste<\/strong> ist die riesige Auswahl an verschiedenen Schriften, die im voraus kostenlos getestet und, wenn n\u00f6tig, dem Kunden pr\u00e4sentiert werden k\u00f6nnen. Die Webfont-Dienste erkennen den passenden Browser automatisch und somit wird sofort der richtige Code mit den unterst\u00fctzten Font-Dateien bereitgestellt. Sorgen \u00fcber die Browser-Unterst\u00fctzung sind also unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Die Flexibilit\u00e4t ist auch wesentlich h\u00f6her, da bei Webfont-Diensten meistens nur so lange f\u00fcr eine Schrift gezahlt wird, wie sie auch genutzt wird. Der Wechsel zu einer anderen Schrift ist also jederzeit problemlos m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Kostenpflichtige Webfont-Anbieter<\/h2>\n<p>Die Auswahl der unterschiedlichen Webfont-Dienste ist sehr gro\u00df. Um den \u00dcberblick zu behalten, werden nachfolgend vier Dienste detailliert vorgestellt: Die drei gr\u00f6\u00dften Dienste fonts.com, Typekit, WebINK, sowie der etwas exklusivere Webfont-Dienst Typotheque.<\/p>\n<h3>Typekit<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Typekit.jpg\" alt=\"Typekit\" width=\"800\" height=\"478\" class=\"alignleft size-full wp-image-3473\" srcset=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Typekit.jpg 800w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Typekit-300x179.jpg 300w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Typekit-575x344.jpg 575w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Typekit startete 2009 als einer der Ersten und gilt heute als der qualifizierteste unter den Webfont-Anbietern. Er enth\u00e4lt mehr als 700 Schriftfamilien in sehr guter Qualit\u00e4t und bietet die M\u00f6glichkeit die Fonts per JavaScript und CSS einzubetten. 2011 wurde Typekit von dem Unternehmen Adobe \u00fcbernommen, welche die Schriften auch als Teil der neuen sogenannten Creative-Cloud anbieten. Die Bezahlung richtet sich nach den Seitenaufrufen. Es gibt einen kostenlosen Probezugang, der aber u.a. auf eine Webseite, 25.000 Seitenaufrufen\/Monat, zwei Schriften und eingeschr\u00e4nktem Zugang zum Katalog eingeschr\u00e4nkt ist. Wenn mehr ben\u00f6tigt wird, betragen die Kosten, je nach Schriften-Paket, zwischen 25$ und 100$ pro Jahr. Bei jedem Paket sind die ersten 30 Tage kostenfrei.<\/p>\n<p><strong>Im \u00dcberblick<\/strong><br \/>\nInternetseite: <a href=\"https:\/\/typekit.com\/\" title=\"typekit.com\" target=\"_blank\">typekit.com<\/a><br \/>\nUmfang + 1000 Webfonts<br \/>\nPreis und Kosten <a href=\"https:\/\/typekit.com\/plans\" title=\"Preis und Kosten\" target=\"_blank\">hier&#8230;<\/a><br \/>\nEinbindung CSS und JavaScript<\/p>\n<h4>fonts.com<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fonts.jpg\" alt=\"fonts\" width=\"800\" height=\"478\" class=\"alignleft size-full wp-image-3475\" srcset=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fonts.jpg 800w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fonts-300x179.jpg 300w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fonts-575x344.jpg 575w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Der amerikanische Webfont-Dienst beinhaltet \u00fcber 1000 Schrift-Familien. Damit ist er der zurzeit gr\u00f6\u00dften Schriften-Dienste, und bietet neben der bekannten CSS-Einbettung auch die M\u00f6glichkeit JavaScript zu verwenden. Es gibt \u00fcberwiegend sehr gute Fonts und die Bezahlung richtet sich auch hier nach der Anzahl der Seitenaufrufe. Es gibt eine mit Werbung versehene, kostenlose Test-Version, die auf 3.000 Webfonts und 25.000 Seitenzugriffen begrenzt ist. Die Produktauswahl ist also komplex. Bei fonts.com ist es m\u00f6glich, das Abonnement sehr genau den eigenen W\u00fcnschen anzupassen. Ab 1 Million Seitenaufrufen monatlich bietet der Webfont-Anbieter au\u00dferdem den Service eigene Schriften zu hosten.<\/p>\n<p><strong>Im \u00dcberblick<\/strong><br \/>\nInternetseite: <a href=\"http:\/\/www.fonts.com\/de\" title=\"fonts.com\" target=\"_blank\">fonts.com<\/a><br \/>\nUmfang + 1000 Webfonts<br \/>\nPreis und Kosten <a href=\"http:\/\/www.fonts.com\/de\/web-fonts\/plans-and-pricing\" title=\"Preis und Kosten\" target=\"_blank\">hier&#8230;<\/a><br \/>\nEinbindung JavaScript und CSS<\/p>\n<h5>Typotheque<\/h5>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Typotheque.jpg\" alt=\"Typotheque\" width=\"800\" height=\"478\" class=\"alignleft size-full wp-image-3476\" srcset=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Typotheque.jpg 800w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Typotheque-300x179.jpg 300w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Typotheque-575x344.jpg 575w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Typotheque ist ein niederl\u00e4ndischer Webfont-Anbieter und geht besonders mit Blick auf die Bezahlung einen v\u00f6llig anderen Weg als die bislang vorgestellten Webfont-Dienste. Hier zahlt der Nutzer pro Schrift bzw. Schriftfamilie einen einzigen Betrag, der sich nach Schrift, Nutzeranzahl, Set-Auswahl und der Lizenz richtet. Damit erh\u00e4lt der K\u00e4ufer ein Nutzungsrecht f\u00fcr die Schrift das lebenslang gilt. Es gibt ca. 51 Font-Familien und somit ist der Dienst lange nicht so umfangreich wie Gro\u00dfteile der Konkurrenz. Es wird jedoch hohe Qualit\u00e4t geboten und die M\u00f6glichkeit, gekaufte Fonts auch f\u00fcr den Druck zu nutzen.<\/p>\n<p><strong>Im \u00dcberblick<\/strong><br \/>\nInternetseite: <a href=\"https:\/\/www.typotheque.com\/site\/index.php\" title=\"typotheque.com\" target=\"_blank\">typotheque.com<\/a><br \/>\nUmfang + 50 Webfonts<br \/>\nPreis ist abh\u00e4ngig von Schrift, Nutzerzahl, Set-Auswahl und Lizenz<br \/>\nEinbindung CSS<\/p>\n<h6>MyFonts<\/h6>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/MyFonts.jpg\" alt=\"MyFonts\" width=\"800\" height=\"478\" class=\"alignleft size-full wp-image-3477\" srcset=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/MyFonts.jpg 800w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/MyFonts-300x179.jpg 300w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/MyFonts-575x344.jpg 575w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>MyFonts ist der einzige Anbieter im Test, der Webfonts vollst\u00e4ndig zum Selberhosten anbietet. Es entstehen also keine monatlichen Kosten. Die Webfonts k\u00f6nnen wie gew\u00f6hnliche Schriften erworben und auf der eigenen Website eingesetzt werden. Mit 40.000 Webfonts hat der Webfont-Dienst ein sehr umfangreiches Angebot. Die Kosten f\u00fcr Webfonts variieren von Schrift zu Schrift und richten sich auch nach dem Datenverkehr. Bei kleineren Internetseiten ist man hier mit 40 US-Dollar dabei. Hat man mehr Traffic, muss auch tiefer in die Tasche gegriffen werden. Aus 40 Dollar werden dann schnell \u00fcber 300 US-Dollar. Die Desktop-Variante der Schrift ist allerdings auch schon mit dabei. Ein nachtr\u00e4gliches Upgrade ist m\u00f6glich, wenn sich der Datenverkehr der Website erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><strong>Im \u00dcberblick<\/strong><br \/>\nInternetseite: <a href=\"http:\/\/www.myfonts.com\/\" title=\"myfonts.com\" target=\"_blank\">myfonts.com<\/a><br \/>\nca. 40.000 Webfonts, alle zum Selberhosten<br \/>\nSchriften sind f\u00fcr iPhone und iPad geeignet<br \/>\nEinmalige Kosten zwischen 15 und 50 US-Dollar (bei hohem Datenverkehr auch mehrere hundert US-Dollar oder Euro)<\/p>\n<h6>Kostenlose Webfont-Anbieter<\/h6>\n<p>Neben den kostenpflichtigen Webfont-Anbietern gibt es zudem viele kostenlose Alternativen, von denen hier zwei detailliert vorgestellt werden sollen: Google-Web- Fonts und FontSqurirrel.<\/p>\n<h6>Google-Web-Fonts<\/h6>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Google-Web-Fonts.jpg\" alt=\"Google-Web-Fonts\" width=\"800\" height=\"478\" class=\"alignleft size-full wp-image-3478\" srcset=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Google-Web-Fonts.jpg 800w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Google-Web-Fonts-300x179.jpg 300w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Google-Web-Fonts-575x344.jpg 575w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Dieser komplett kostenlose Dienst geh\u00f6rt zu Google und ist dar\u00fcber hinaus werbefrei. Das liegt daran, da sich hier ausschlie\u00dflich Schriftarten mit sogenannten Open-Source-Lizenzen finden lassen. So zeigt sich auch schnell das Problem, des mit \u00fcber 500 Schriftfamilien best\u00fcckten Dienstes. Professionelle Schriften sind hier schwer zu finden. Google m\u00f6chte hier eine Plattform f\u00fcr Schriftentwickler und aufstrebende Talente schaffen und ihnen die M\u00f6glichkeit bieten bekannter zu werden. Doch auch hier ist es m\u00f6glich, qualitativ hochwertige Schriften zu finden. Die Auswahl gestaltet sich bei diesem Dienst als sehr unkompliziert. Die Schriften werden als Embed-Code oder ZIP-Paket angeboten, womit sich der Anbieter Google Web Fonts als risikofreier und idealer Einstieg pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p><strong>Im \u00dcberblick<\/strong><br \/>\nInternetseite: <a href=\"https:\/\/www.google.com\/fonts\/\" title=\"google.com\/fonts\/\" target=\"_blank\">google.com\/fonts<\/a><br \/>\nUmfang + 690 Webfonts<br \/>\nPreis kostenlos<br \/>\nEinbindung CSS<\/p>\n<h6>FontSquirrel<\/h6>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FontSquirrel.jpg\" alt=\"FontSquirrel\" width=\"800\" height=\"478\" class=\"alignleft size-full wp-image-3479\" srcset=\"https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FontSquirrel.jpg 800w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FontSquirrel-300x179.jpg 300w, https:\/\/wolkenhart.com\/webdesignblog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FontSquirrel-575x344.jpg 575w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Neben Google Web Fonts ist FontSquirrel ein weiterer kostenloser Webfont-Dienst. FontSquirrel bietet dem Anwender \u00fcber 800 Webfonts, die alle auch beruflich genutzt werden k\u00f6nnen. Nach Wunsch erh\u00e4lt man sie direkt zum downloaden als @font-face-Bausatz. Die Bedienung ist einfach und unkompliziert wie bei Google Web Fonts und der Webfont-Anbieter wirkt optisch ansprechend. Leider hat auch dieser Anbieter einige Probleme hinsichtlich Qualit\u00e4t und m\u00f6glicher Plagiate. Es ist also eine gesunde Vorsicht angebracht.<\/p>\n<p><strong>Im \u00dcberblick<\/strong><br \/>\nInternetseite: <a href=\"http:\/\/www.fontsquirrel.com\/\" title=\"fontsquirrel.com\" target=\"_blank\">fontsquirrel.com<\/a><br \/>\nUmfang + 800 Webfonts<br \/>\nPreis kostenlos<br \/>\nEinbindung CSS<\/p>\n<h6>Fazit<\/h6>\n<p>Die Auswahl bei den unterschiedlichen Webfont-Anbietern ist gro\u00df. Der eigentliche Markt besteht zwar erst seit gut vier Jahren, doch es ist bereits heute schwierig, sich einen guten \u00dcberblick zu verschaffen. Eine wirkliche Aussage \u00fcber den &#8222;besten&#8220; Service l\u00e4sst sich nicht so einfach treffen. Der Nutzer muss seinen pers\u00f6nlichen Anbieter-Favoriten nach den eigenen Interessen und Erfahrungen aussuchen. Die drei gr\u00f6\u00dften vorgestellten Anbieter mit ihren kostenfreien Probezug\u00e4ngen und die beiden kostenlosen Webfont-Anbieter laden zum Ausprobieren ein.<\/p>\n<p>Egal ob eine gro\u00dfe oder eher exklusivere Auswahl gew\u00fcnscht ist, das Einbinden der Schriften in die eigene Internetseite ist bei allen Diensten sehr einfach. Die Bezahlung reicht von einfach und etwas starr, bis hin zu komplex aber daf\u00fcr sehr flexibel. Wer keine hohen Erwartungen an Qualit\u00e4t und Auswahl der Schriften hat, bzw. wenig oder gar kein Geld ausgeben m\u00f6chte, verwendet die durchaus attraktiven kostenlosen Anbieter. Hier sollten allerdings die vorher beschriebenen Informationen beachtet werden. Wer \u00fcbrigens bis zu drei Schriften direkt miteinander vergleichen m\u00f6chte, sollte typetester.org besuchen.<\/p>\n<p><strong>Und was h\u00e4ltst du von Webfonts? Nutzt du sie auch schon und welcher Anbieter ist dein Favorit? Und was vermisst du bei diesen Anbietern?<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Webfont-Dienste: Bei der Textdarstellung mussten Webdesigner lange Zeit neidisch auf die gestalterischen M\u00f6glichkeiten der Drucker schauen. Es konnten damals nur Systemschriften wie Verdana, Arial oder Times New Roman benutzt werden, die der Browser zur Darstellung der Internetseite verwendete. Mit der Ver\u00f6ffentlichung von Safari 3.1 und dem Wiedereinf\u00fchren der @font-face-Regel, die es erm\u00f6glichte, Schriftarten auf einem Server zu hinterlegen und so in die Seite zu implementieren, a\u0308nderte sich das. Heutzutage ist es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, Fonts aus fast unersch\u00f6pflichen Katalogen bei z.B. Brass Fonts oder Fontshop herunterzuladen. Gegen Zahlung von Lizenzgeb\u00fchren k\u00f6nnen sie dann verwendet und in das aktuelle Projekt eingebunden werden. Die Idee hinter den Webfont-Diensten ist eine andere M\u00f6glichkeit. Die Schrift wird dabei vom Server des Webfont-Dienstes geladen und nicht vom eigenen Server. Voraussetzung daf\u00fcr ist eine durchg\u00e4ngige Erreichbarkeit der Server des Webfont-Anbieters, da sonst m\u00f6glicherweise nur eine Standard-Schriftart auf der Internetseite angezeigt wird. Ein besonderer Vorteile der Webfont-Dienste ist die riesige Auswahl an verschiedenen Schriften, die im voraus kostenlos getestet und, wenn n\u00f6tig, dem Kunden pr\u00e4sentiert werden k\u00f6nnen. Die Webfont-Dienste erkennen den passenden Browser automatisch und somit wird sofort der richtige Code mit den unterst\u00fctzten Font-Dateien bereitgestellt. Sorgen \u00fcber die Browser-Unterst\u00fctzung sind also unbegr\u00fcndet. Die Flexibilit\u00e4t ist auch wesentlich h\u00f6her, da bei Webfont-Diensten meistens nur so lange f\u00fcr eine Schrift gezahlt wird, wie sie auch genutzt wird. Der Wechsel zu einer anderen Schrift ist also jederzeit problemlos m\u00f6glich. Kostenpflichtige Webfont-Anbieter Die Auswahl der unterschiedlichen Webfont-Dienste ist sehr gro\u00df. 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