Warum WordPress?

Warum WordPress?: Webdesigner oder eine WordPress Agentur müssen häufig Argumente liefern, warum sie sich für ein bestimmtes CMS (Content Management System) entschieden haben und warum denn nicht ein anderes besser wäre. Viele Leute sind von WordPress überzeugt. Doch es gibt auch immer wieder Gegenargumente. „Viele Agenturen nehmen Typo 3, Joomla oder Drupal. WordPress wird dort kaum verwendet.“

Warum WordPress

Warum ist WordPress so empfehlenswert?

Wenn große Agenturen etwas machen, wird das schon richtig sein, denkt sich ein potentieller Kunde. Da kann man als Einzelkämpfer noch so viele tolle Features von WordPress aufzählen, es wird schwer sein, Kunden zu überzeugen, die sich nicht wirklich mit Content Management Systemen auskennen.

Oft wird gefragt, warum für die Umsetzung einer wichtigen Firmenwebsite WordPress als CMS empfohlen wird. Selbst für Nicht-Blog-Unternehmensauftritte und mittelgroße Firmenauftritte mit mehr als 5000 Seiten ist WordPress inzwischen sehr gut geeignet.

Hier findest du einige Vorteile des schlanken und dennoch vollwertigen CMS:

  • Von einem simplen Blogging-System hat sich WordPress seit dem Jahr 2003 (Die WordPress Geschichte) zu einem professionell einsetzbaren CMS weiterentwickelt. Der beste Beweis dafür sind die großen Unternehmen, die WordPress im Internet erfolgreich als Blog- und Redaktionssystem einsetzen und nutzen: Ford, Sony, NASA, New York Times, Wall Street Journal und sind nur einige Beispiele für den professionellen Einsatz von WordPress.
  • WordPress liegt mit einem Marktanteil von ca. 60% klar vor den Content Management Systemen Joomla ca. 6,8%, Drupal 5,0% und TYPO3 1,6% (Quelle: W³Techs).
  • Die kinderleichte Bedienung: Auch Anfänger können, praktisch ohne Einarbeitung, neue Inhalte einpflegen. Wer Word benutzen kann, kommt sofort mit dem intuitiv zu bedienenden Editor von WordPress zurecht.
  • Das suchmaschinen-freundliche CMS: Mit einem Plugin-System lassen sich schnell und einfach sogenannte SEO-Erweiterungen installieren, mit denen die OnPage-Suchmaschinenoptimierung forciert wird.
  • Social Media Anbindung: Die Integration von Facebook, Twitter, Google Plus usw. ist ohne Probleme möglich.
  • Responsive Design: Das CMS WordPress kann problemlos für die optimierte Darstellung auf Mobilgeräten und TVs erweitert werden.
  • Benutzerrollen: WordPress besitzt ein ausgeklügeltes Rechteverwaltungssystem, mit dem sich die Bedienung des CMS sehr gut steuern und einstellen lässt und durch Plugins erweitern lässt: vom Admin mit allen Rechten (Löschen von Inhalten, Installation von Updates usw.) über den Autor, Redakteur, Mitarbeiter und Leser.
  • Die aktive Entwickler-Community: Durch ständige Erweiterungen und Verbesserungen passt sich WordPress an das schnelllebige Medium Internet an.

Weitere Argumente für die Verwendung von WordPress:

Google Trends

Fazit

Viel gibt es dazu nicht mehr zu sagen. Google Trends zeigt wie häufig weltweit nach den Begriffen „Drupal“ (rot), „Joomla“ (blau), „Typo3“ (gelb) und „WordPress“ (grün), also den vier bekanntesten Content Management Systemen, bei Google gesucht wurde. Die Grafik zeigt den Zeitraum von 2004 bis heute. Die Kurven für Deutschland sehen übrigens ziemlich ähnlich aus.

Google Trends sagt: Joomla war einmal wichtig, doch WordPress ist der Gewinner. Wenn einige Agenturen weiterhin auf Joomla, Drupal oder Typo3 setzen, dann nicht, weil diese besser sind, sondern weil sie es gewohnt sind und schon immer damit gearbeitet haben.

Wie ist deine Meinung dazu?

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Hi, ich bin Mika - WordPress-Enthusiast und Webworker aus Leidenschaft. Ich bin Inhaber der Webdesign Agentur / WordPress Agentur Wolkenhart und freier Dozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

25 thoughts on “Warum WordPress?

  1. Wolve

    Habe mir darüber eigentlich noch nie so wirklich Gedanken gemacht.

    Habe früher einen WordPress Blog betrieben. Nachdem bei einem Update was schiefgegangen ist, habe ich es aufgegeben.
    Nun steht aber eine neues Projekt in den Startlöchern und wenn ich mir so die Grafik hier ansehe, dann werde ich für meinen neuen Blog wohl wieder WordPress verwenden.
    Bin ja gespannt, was sich in der Zwischenzeit so alles getan hat und wie schnell ich mich da wieder zurechtfinden werde.

  2. Alex L

    Hallo Mika,
    ich setze sie alle ein, WordPress, Joomla, Drupal, PHP Fusion oder B2Evolution, aber auch ich muss einsehen, dass WordPress als der einzige Gewinner da steht. Warum ich auch viele andere CMS nutze, weil ich erstens Erfahrungen sammeln will und zweitens immer wieder gerne über den Tellerrand schauen möchte :).

    Mit dem WordPress CMS habe ich mehrere Blogs und bei den anderen meistens nur einen Blog, um so meine Tests durchzuführen, Erfahrungen zu sammeln und dann darüber auf meinen Blogs gerne zu berichten.

    Ich kann es mir schon denken, dass viele Agenturen etwa auf Drupal oder Joomla setzen. Wenn man lange ein CMS genutzt hat, so geht es in die Routine über und man wird dabei gerne bleiben. Aber das heisst natürlich nicht, dass WordPress schlechter als andere CMS ist oder das PHP Fusion nichts taugt. Das hast du auch schon angesprochen.

    1. Mika Gustavson Post author

      Hi Alex,

      du machst es echt super dass du so viele CMS testest und die Infos an deine Leser weitergibst! Danke für deinen ausführlichen Kommentar und deine Einschätzung.

      Gruß Mika

  3. Christopher

    1.Wordpress ist das für Kunden mit wenig HTML Kenntnissen ein sehr benutzerfreundliches CMS Interface
    2. Fast jedes Template ist full responsive
    3. Seo freundlich
    4. Realtime Blog
    5. Sehr schnelles arbeiten möglich
    In meinen Augen ist WordPress das beste Interface

    1. Mika Gustavson Post author

      Hi Christopher,

      danke für deine Einschätzung und Kommentar :)

      Gruß Mika

  4. Sebastian

    WordPress ist einfach sehr einfach zu erstellen. Man braucht keine großen Kenntnisse und es lässt sich fast alles umsetzen. Ich nutze WP für fast alle Projekte und mit den Templates kann man auch alle Dinge einfach erstellen. 3-4 Plugins nutze ich dabei auch immer wieder.

  5. Mega holding

    Nutze wordpress bereits seit Jahren und hatte bisher auch nie was anderes benutzt. Es ist für Einsteiger sehr einfach zu verstehen und man kann sich immer mehr aneignen durch viele Tipps wie von deiner Seite.

    1. Alex L

      Hallo zusammen,
      @Mega Holding,
      hin und wieder ein Blick über den Tellerrand könnte sich vielleicht lohnen. Aber wenn du mit WordPress am besten arbeiten kannst, kann man es natürlich gerne so lassen. Ich versuche flexibel zu sein und setze auch andere OpenSource CMS ein, die ich so finde, nur um als Webmaster Erfahrungen zu sammeln und meine Erfahrungen mit den Lesern zu teilen.

      WordPress ist schon ein sehr gutes CMS, auch wenn manche Kollegen meinen, es wäre zu schwer für den Blogbeginner. Das finde ich nicht so. Kaum ein neuer Blogger setzt auf etwas anderes und das spricht dann für sich :-)

      1. Mika Gustavson Post author

        Da schließe ich mich Alex an. Es schadet nicht sich mit anderen CMS auch zu beschäftigen, falls es die Zeit erlaubt.

  6. Christian

    Meine Freundin wollte gerne einen Blog übers Kochen und Backen machen. Ein mal eingerichtet musste ich Ihr nur zeigen, wie Sie über die Beiträge Ihre Rezepte online stellt. Seit dem backt, kocht, bloggt, kommentiert oder verlinkt sie und braucht keine Hilfe.

    Sie ist kein Technikfreak und hat von Webseiten schon drei mal keine Ahnung, aber Sie kommt dennoch super damit klar. Und das genau ist der große Vorteil von WordPress, man benötigt kein tiefgreifendes Verständnis von Webseiten, HTML oder PHP.

    In Verbindung mit der Vielzahl an Plugins, ist es meiner Meinung nach ideal für eine Vielzahl an Webseitenideen.

    Gruß
    Christian

    1. Mika Gustavson Post author

      Hi Christian,

      da wünsche ich deiner Freundin viel Spaß dabei und viel Erfolg.

      Viele Grüße
      Mika

  7. David

    Schöner Artikel.

    Nur eine Frage hab ich wenn ich mir den Graph so anschaue. Was war denn da Anfang 2015 warum WordPress so einen Peak hatte? Hat jemand des Rätsels Lösung?

    1. Mika Gustavson Post author

      Hi David,

      erstmal sorry das ich dir jetzt erst antworte aber 11 Projekte die wir momentan gemeinsam Umsetzten und eine Lungenentzündung Liesen es nicht vorher zu.

      Danke. Leider weiß ich das auch nicht, sorry.

      Viele Grüße
      Mika

  8. Peter

    Servus Mike;
    Ich finde, dass (fast) alle CMS Vor- und Nachteile haben. Ich bin ein Verfechter von: valide so weit wie möglich und der geringen Ladezeit. Meine Favoriten sind daher WordPress und Drupal, obwohl ich zweiteres derzeit ein wenig beiseite stelle, solange die 8er Version noch in der Betaphase ist.

    Meiner Erfahrung nach wollen die Kunden nicht neue statische Seiten anlegen oder Menüpunkte hinzufügen, sondern lediglich bestehende Inhalte ändern (zB: Preislisten, Getränkekarten usw.). Genau hier hat WordPress ein wenig die Nase vorn, weil es für Laien einfach zu handhaben ist.

    Bei WordPress ist es auch einfach, ein komplett eigenes und schlankes Template (wo wir wieder bei der Ladezeit sind) zu erstellen und man kommt trotzdem mit ganz wenig Plugins (meistens 3) vollkommen aus.

    Gruß aus den Bergen,
    Peter

    1. Mika Gustavson Post author

      Hi Peter,

      erstmal sorry das ich dir jetzt erst antworte aber 11 Projekte die wir momentan gemeinsam Umsetzten und eine Lungenentzündung Liesen es nicht vorher zu.

      Ja du hast absolut Recht. Ich denke das WordPress die meisten Vorteile und die wenigsten Nachteile hat. Das macht es wahrscheinlich auch aus warum WordPress mit 66% Marktführer bei den CMS Systemen ist.

      Viele Grüße nach Österreich
      Mika

  9. Frank

    WordPress ist das Beste, wenn man wirklich wenig Ahnung von CMS hat und schnell und einfach eine Seite aufbauen will. Ich finde es extrem übersichtlich und leicht verständlich.

  10. Chris

    Ich persönlich finde WordPress ebenfalls sehr übersichtlich und auch einfach zu bedienen. Vorallem für Einsteiger ist es perfekt geeignet da man sich leicht zurecht findet und das Backend intuitiv bedienen kann im Gegensatz zu anderen komplexeren CMS.

  11. Chrille

    Ich persönlich setze auch gerne auf WordPress.
    Dadurch, dass viele Designs responsive sind, hat man direkt auch ein mobiles Layout. Außerdem kann man durch Plugins und minimale Programmierkenntnisse viel erreichen, ohne den kompletten Aufbau einer Webseite zu programmieren bzw. programmieren zu können.

  12. Richard

    Ein sehr schöner Bolg! Wirklich informativ geschrieben.

    Einen großen Faktor darin, WordPress zu nutzen sehe ich auch in der großen Anzahl der Plugins sowie der aktiven Community. Sollte man mal ein Problem haben, findet man in der Regel schnell im Internet eine Lösung. Falls nicht sind die Nutzer von Foren eigentlich immer schnell zur Stelle.

    Ich habe mich auch mal daran versucht, Gründe für die Nutzung von WordPress zu finden. Jedoch habe ich das Thema aus geschäftlicher Sicht betrachtet.

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