Innovative Webseiten zukunftssicher umsetzten

Warum sollte eine Webseite innovative und zukunftssicher sein?

Welchen Weg das Internet gehen wird und wie genau sich die Webseiten in den nächsten 25 Jahren verändern, kann zurzeit noch keiner sagen. Trotzdem ist es ratsam als Selbstständiger darauf zu achten, dass sich die eigene Webseite auch längerfristig finanziell lohnt. Schließlich wäre es fatal, wenn die durch viel Mühe und Arbeit erschaffene Webseite bereits kurze Zeit später nicht mehr richtig funktioniert oder gar von Google nicht mehr gefunden wird.

Aus diesem Grund gibt es einige Punkte, die beim Erstellen der neuen Webseite beachtet werden müssen.

Die nun folgenden Hinweise und Tipps sollen dir helfen, deine Webseite zum Erfolg zu führen. Jedoch stellen die einzelnen Faktoren keine K.-O.-Kriterien dar. Stattdessen helfen dir diese Punkte bei der Vergrößerung deiner Chance, auch in Zukunft erfolgreich mit deiner eigenen Website zu sein.

Innovative Webseiten

Innovative Webseiten zukunftssicher – Die technischen Aspekte

Die nun folgenden Informationen beschäftigen sich mit den technischen Grundlagen deiner Webseite.

Deine Domain

Bei der Wahl der eigenen Domains sollten du nicht nur aktuelle Keyword-Kriterien verwenden. Stattdessen ist es ratsam, auch zukünftige Veränderungen und Entwicklungen mit einzuplanen, da sich das Themenspektrum mitunter vergrößern, verändern oder verschieben kann. Momentan zeichnet sich ab das Brands von Google gefördert werden.

Ein gutes Beispiel ist hierbei mein Blog webtalk-blog.de, denn hierbei wurden auch Zukunfts-Aspekte beachten. Somit erhalten Nutzer nicht nur konkrete Informationen über die Domain, sondern es sind zusätzlich inhaltliche und flexible Entwicklungen möglich.

Tipp: Ich empfehle dir eine Kombination aus Brand und Keyword also www.name-keyword.de.

Content Management System (CMS)

Auch bei der Wahl des Content Management Systems sollten zukünftige Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Jedoch ist es oftmals gar nicht so einfach zu beurteilen, welchen Weg ein bestimmtes CMS innerhalb der nächsten 10 Jahre eingehen wird, und ob dann noch eine Entwicklung sowie eine Pflege des Systems stattfindet.

Genau aus diesem Grund fiel meine Wahl auf WordPress. Schließlich kannst du davon ausgehen, dass WordPress wohl noch ein paar Jahre geben wird. Gleichzeitig kannst du anhand von größeren Communitys, wie beispielsweise von Theme- oder Plugin-Entwickler erkennen, wie es um die Zukunftssicherheit und die Stabilität des CMS gestellt ist. Daher kann es nicht schaden, wenn du auf ein bereits etabliertes CMS zurückzugreifst. Schließlich sind Neuentwicklungen zwar spannend, jedoch kann noch niemand sagen, wie sich diese in der Zukunft entwickeln.

Tipp: Wenn möglich schaue dass deine Webseite HTML valide ist. Das kannst du hier überprüfen: The W3C Markup Validation Service

Das Hosting

Bei der Wahl des passenden Hosting-Tarifs spielen natürlich immer die aktuellen Bedürfnisse eine wichtige Rolle. Trotzdem kann es passieren, dass bei einem Wachstum deiner Webseite dieser günstige Tarif nicht mehr ausreicht.

Aus diesem Grund solltest du dich bereits vorher informieren, ob der jeweilige Tarif bei Bedarf einfach und schnell erhöht werden kann und welche Kosten dabei entstehen. Denn es gibt leider durchaus Hoster, bei denen es sehr schwierig oder gar nicht möglich ist, schnell einen leistungsfähigeren Tarif zu bekommen. Nicht so bei Host Europe, über die einige meiner Webseiten laufen. Denn Host Europe ermöglicht problemlos bei Bedarf einen Umstieg auf ein höheres Paket.

Natürlich kannst du bei Bedarf auch einfach den Hoster wechseln. Jedoch bedeutet dies in der Regel viel Aufwand und natürlich auch eine Ausfallzeit für deine Webseite.

Tipp: Wenn du mit deiner Webseite Geld verdienen möchtest solltest du hier nicht sparen. Sinnvoll ist es auch danach zu schauen das du eine eigene IP Adresse hast und diese nicht mit anderen Teilen musst.

Das Design

Selbstverständlich ist es kaum möglich, das Webseitendesign für die nächsten 10 Jahre zu bestimmen. Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, wie du deine Webseite trotzdem zukunftstechnisch gestalten kannst.

Verwendest du beispielsweise ein Premium-Theme, solltest du auf die Premium-Themes etablierter Entwickler zurückgreifen. Schließlich sind sie oftmals bereits seit einigen Jahren erfolgreich im Geschäft. Gleichzeitig sollten eher responsive Themen eingesetzt werden, da dies eine Nutzung über die mobilen Geräte ermöglicht. Dies ist wichtig, da die Zahl der mobilen User bei einigen Website-Themen immer weiter zunimmt.

Tipp: Webdesign Trends 2013 und 2014 und Webdesign Inspiration.

Die Plugins

Plugins, die beispielsweise bei WordPress sehr vielseitig sind, werden gerne für die Erweiterung der Webseiten-Funktion eingesetzt. Jedoch besteht dabei immer die Gefahr, dass verwendete Plugins mit der Zeit nicht mehr weiterentwickelt werden und somit irgendwann Sicherheitslücken aufweisen oder nicht mehr richtig funktionieren.

Somit sind Plugins, mit Eingriff in die WordPress Kernfunktion nicht zu empfehlen. Da bei einem Ausfall des Plugins, Kerninhalte nicht mehr genutzt werden können.

Tipp: Du solltest Plugins lediglich als Zusatzfeature benutzen, die bei Bedarf schnell und problemlos deaktiviert werden können, ohne dabei die Webseitenfunktionalität zu beeinflussen.

Deine manuellen Anpassungen und Änderungen

Wenn du dich mit HTML, PHP, MySQL, CSS und JS sehr gut auskennst, kannst du Veränderungen oder Anpassungen deiner Webseite oder deines Blogs gleich direkt am Theme-Code oder im Word-Press-Code vornehmen.

Doch wenn du zu oft auf Hacks zurückgreifst, kann irgendwann die Funktionalität deiner Webseite darunter leiden. Noch schlimmer sind aber in der Regel die manuellen Anpassungen von externen Dienstleistern oder gar den Angestellten. Schließlich kannst du diese Änderungen im Nachhinein nur schwer nachvollziehen, sodass niemand mehr sagen kann, was genau verändert wurde.

Tipp: Du solltest dir notieren was und in welcher Datei du etwas geändert hast.

Der Wechsel

Das einige CMS mit der Zeit verschwunden sind, ist kein Geheimnis. Daher solltest du in diesen Fällen, oder beispielsweise bei Unzufriedenheit mit den selbst hergestellten Lösungen zeitnah auf eine andere technische Basis umsteigen.

Ansonsten musst du viel Zeit investieren, um das alte System mithilfe von Tricks oder manuellen Anpassungen funktionstüchtig zu halten. Doch je mehr Anpassungen du vornimmst, umso schwieriger ist später der Umstieg auf die neuere Technik.

Tipp: Das solltest du so schnell wie möglich machen. Desto länger du wartest desto aufwändiger wird es.

Der Inhalt deiner Website

Bei der Zukunftssicherheit der eigenen Webseite spielen neben den technischen Aspekten auch die Inhalte eine wichtige Rolle.

Der Inhalt

Durch den Einsatz von minderwertigen Inhalten wirst du kaum langfristig Erfolg haben. Schließlich hat sich Google in den letzten Jahren immer weiter verbessert und erkennt das. Auch die Besucher legen immer Wert auf lesenswerte Informationen.

Doch wie genau erstellst du lesenswerte bzw. hochwertige Inhalte? Ich kann sagen, dass du auf dem richtigen Weg bist, wenn den Lesern deine Inhalte gefallen und sie diese weiterempfehlen.

Tipp: Achte darauf, dass du eine gute Mischen aus aktuellen und zeitlosen Inhalten führst die selbst in einigen Jahren noch problemlos gelesen werden können.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

In den letzten Jahren hat die Wichtigkeit der Suchmaschinenoptimierung weiter zugenommen. Daher wird SEO wohl auch in der Zukunft noch einen wichtigen Platz einnehmen. Trotzdem ist es meine Meinung, dass du dich bei deinen Inhalten nicht zu sehr mit dem SEO beschäftigen solltest. Schließlich nutzen viele die SEO-Tricks, umso minderwertige Inhalte zu verbessern. Eine Taktik, die jedoch nur kurzfristig funktioniert.

Daher halte dich lieber an die Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung und verzichte beispielsweise auf den Aufbau minderwertiger Backlinks. Denn, wenn du versuchst, Google mithilfe von SEO zu überlisten, wirst du schnell wieder aus dem Index herausfliegen.

Tipp: Sei vorsichtig mit SEO! Informiere dich genau was Google für gut hält und was nicht und vertraue nicht auf ein „Halbwissen“. Das könnte richtig in die Hose gehen.

Brand/Marke

Willst du langfristig Erfolg haben, dann solltest du dir deine eigene Marke bzw. ein Brand aufbauen. Schließlich kannst du eine langfristige Stabilität erreichen, wenn du dich erfolgreich mit deiner Webseite als Experte für dein jeweiliges Themengebiet positionierst.

Social Media ist nicht alles

Setzte bei deiner eigenen Webseite nicht nur auf Aspekte einer Social Media Plattform. Zwar kann eine Google Plus oder eine Facebook Fanpage mitunter sehr erfolgreich sein, haben jedoch auch Schwachpunkte. So besteht beispielsweise die Möglichkeit (auch wenn doch recht gering), dass du dort herausfliegst oder gar der Service in der Zukunft eingestellt wird.

Tipp: Nutze lieber eine/deine eigene Webseite, die dir niemand wegnehmen kann und wo du selbst du volle Kontrolle besitzt. Gleichzeitig besitzt deine eigene Website mit der Zeit einen bestimmten Wert, sodass du diese bei Bedarf erfolgreich verkaufen kannst.

Deine Einnahmequellen

Die verwendeten Einnahmequellen dürfen keinen negativen Einfluss auf die Website-Entwicklung haben. Denn auch wenn bezahlte Artikel (mithilfe von follow-Links) oder der Linkverkauf lukrative Einnahmen versprechen, wird dies von Google nicht gerne gesehen.

Wohingegen Partnerprogramme oftmals sehr verlockende Provisionen anbieten, obwohl das jeweilige Produkt eigentlich keine gute Qualität bietet.

Daher solltest du dich vorab gut mit den jeweiligen Werbeangeboten auseinandersetzten. Schließlich musst du dir erst einmal einen guten Ruf aufbauen, um erfolgreich zu sein, der aber durch solche negativen Angebote schnell zerstört wird. Daher sollte Geld beim Aufbau der Webseite nicht immer an erster Stelle stehen. Stattdessen musst du dir Gedanken über die möglichen Konsequenzen für deine Webseite machen.

Tipp: Achte hierbei auch immer darauf das Werbung Google und rechtskonform ist. Zeichen deine Werbung immer als Werbung aus und der Link sollte nofollow sein.

Deine persönliche Perspektive

Ebenso wichtig für einen längerfristigen Erfolg deiner eigenen Website sind deine persönlichen Eigenschaften sowie deine Fähigkeiten.

Eigenes Können

Um Produkte oder Informationen auf deiner Webseite anzubieten, muss du nicht unbedingt ein Webdesign Experte sein. Trotzdem ist es oftmals sehr hilfreich, wenn du dich wenigstens bei einigen Bereichen ziemlich gut und bei den anderen zumindest halbwegs auskennst.

Schließlich benötigst du so keine fremde Hilfe, um zu Beginn deine eigenen Ideen für die Webseite umzusetzen. Während später leichtere Arbeiten delegiert werden können und du dennoch die Zusammenhänge verstehst.

Tipp: Besuche Blogs.

Die Weiterbildung

Gleichzeitig solltest du viel Wert auf Weiterbildungen und Neuerungen legen, denn diese Bereiche sind für eine erfolgreiches online Geschäft unverzichtbar.

Hilfreich sind hier beispielsweise Fachbücher oder die Suche nach Informationen im Internet. Schließlich kommen immer wieder neue Erkenntnisse dazu, sodass du dich nicht auf bereits vorhandenes Wissen ausruhen kannst. Gleichzeitig kommen stetig neue Konkurrenten dazu, während sich der Markt verändert. Daher solltest du immer auf dem aktuellen Stand bleiben.

Tipp: Besuche Blogs oder besorge dir Fachbücher.

Dein Durchhaltevermögen

Die letzte und trotzdem wohl wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Webseite ist das Durchhaltevermögen. Denn nur wenn du dich auch in einigen Jahren noch zu 100 % engagierst, kann sich deine Webseite erfolgreich im Internet behaupten.

Tipp: Fange zu Beginn lieber etwas kleiner an und steigere dich langsam, als dass du dich mit einer großen Webseite oder zu vielen Projekten übernimmst.

Fazit

Wie innovative und zukunftssicher ist, und kann deine Webseite sein? Nun, da niemand in die Zukunft schauen kann, kannst du natürlich niemals für eine 100%ige Zukunftssicherheit deiner Webseite sorgen. Trotzdem können dir diese Punkte einige Hinweise geben, wie du deine Webseite zu Beginn aufbauen kannst, ohne später Probleme zu bekommen.

Trotzdem spielt eine gewisse Flexibilität immer eine wichtige Rolle, denn durch Neuerungen oder unerwartete Entwicklungen musst du deine Webseiten-Planung manchmal kurzfristig anpassen. Nur so wird sichergestellt, dass sich deine Webseite auch in Zukunft erfolgreich im Internet präsentiert.

Welche Tipps habt ihr die uns weiterhelfen können?

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Hi, ich bin Mika - WordPress-Enthusiast und Webworker aus Leidenschaft. Ich bin Inhaber der Webdesign Agentur / WordPress Agentur Wolkenhart und freier Dozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

4 thoughts on “Innovative Webseiten zukunftssicher umsetzten

  1. Urs

    Zu Deinen Hinweisen über die CMS Systeme möchte ich anmerken, dass oftmals bei CMS Systemen die neuen Versionen sehr fehlerhaft sein können. Dies führt dazu, dass google im Webmasterbereich ständig den Update anmahnt, dieser aber nicht vollzogen werden kann, weil die CMS Systementwicklung in den Wald geführt hat. Der Wechsel des CMS ist oft eine sehr aufwändige Geschichte, dass beschreibst Du hier sehr richtig.

  2. Manuel

    Hallo Mika,

    da schreibst Du mir aus der Seele – alles aus der Alltagspraxis. Es macht absolut Sinn sich auf eines der grossen CMS zu spezialisieren – also WordPress oder zB Joomla (bin vor 2 Jahren von Joomla kommend auf WordPress umgesattelt und liebe es). Ich denke eine Seite lebt dann ganz gut um die 3 Jahre mit plugin updates dann und wann. Nachdem ich häufig in den templates herumrühre greife ich die dann eher nicht mehr an – no idea, welche codes ich wo verändert habe. Ein WordPress-update ist auch mit Vorsicht zu geniessen – der Update-Button ist zwar einladend aber die plugins sind oft noch nicht so weit. Wie immer: backups automatisch laufen lassen, dann schläft man gut.

    GLG aus Wien

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